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Alexander Bandzeladze
    
Der Begründer der modernen Malerei in Georgien

  • geb. 1927 in Tulun (Sibirien)
  • lebte seit 1933 in Georgien, dort verstorben
  • 1962 Diplom an der Kunstakademie von Georgien,
  • seit 1966 Professor für Malerei und Gestaltung an der Kunstakademie Tbilisi / Tiflis-Georgien

 

Ausstellungen:

  • Biennale International d´Art Graphique – Brünn
  • 1987 Generation 80, Künstlerhaus (Alte Karawanserei) Tbilisi
  • Ausstellung der grusinischen gegenstandslosen Kunst,
  • Ausstellungssaal Eremitage / Moskau
  • Ausstellung sowjetischer Maler, Pavillon Botanischer Garten / Brüssel
  • 1988   L´Avant-Garde Russe et Sovietique 1970-1980,
  • Fondation Vasarelly, Aix en Provence.
  • 1989/90 Serie von Ausstellungen des Meisters und 3 jüngerer Maler seiner Atelier-Gemeinschaft - unter dem Titel „Georgia on my Mind“:
  • Haus des Filmverbandes (DOM-Kino) Moskau
  • Museum Fridericianum, Kassel
  • Du-Mont Kunsthalle, Köln
  • Mona Bismarck Stiftung, Paris
  • Danach Einzelausstellungen in Amsterdam, New York und Washington. Seit seinem Tod vor wenigen Jahren werden einzelne Gemälde des Meisters nur gelegentlich ausgestellt. Mehrere seiner Gemälde befinden sich in namhaften Privatsammlungen, in Deutschland, Frankreich Holland und den USA.

Alexander Bandzeladze – Stimmen zu seinem Werk:

 „Zwischen Öffnung und Abkehr wollen die Maler eine „neue georgische Kunst“ gewinnen. Die neue Abstraktion, so die Botschaft des Lehrers Bandzeladze an die drei jüngeren Mitstreiter ...ist die Ausdrucksform für uralte Schichten, ist radikale Malerei, um das Ursprüngliche auszudrücken“. Carl Friedrich Schroer / Ausstellungs-Kritik in art 5/90

„Es lässt sich mühelos aufzeigen in welch hohem Maße die neue georgische Kunst – mit Ausnahme ihres Begründers Alexander Bandzeladze – postmodern-zitathaft ist. ..

Das Repertoire erscheint sehr genau ausgesucht. ....Indem die georgischen Künstler verschiedene Zeichen der Ursprünglichkeit in ihre Bilder übernehmen...entwickeln sie eine Strategie, die es ihnen erlaubt, sich aus ihrer unmittelbaren kulturellen Umgebung zu lösen und ihre eigene kreative Autonomie zu behaupten“. Boris Groys / Einleitung im Katalog zur Ausstellung in der Du Mont Kunsthalle in Köln

„Ein Gemälde hat durchaus nicht mehr geistige Bedeutung für uns als ein blauer Ziegel. Es ist eine schön gefärbte Fläche, nichts anderes, und wirkt auf uns mit keiner aus der Philosophie gestohlenen Idee, mit keinem aus der Literatur geschaffenen Pathos, sondern mit seiner eigenen unsagbaren künstlerischen Wahrheit: mit der besonderen Form der Wahrheit, die wir Stil nennen“. Oskar Wilde, Essay on Art / 1882

Selbst eine solche „unhistorische“ Herangehensweise eines strengen Stilisten wie Wilde, dieses leidenschaftlichen Freundes alles Schönen, könnte die Sicht auf die Werke des Meisters nicht verstellen. Deren „besondere Form der Wahrheit“ liegt ja gerade darin, dass sich Leichtigkeit der Farbgebung und unangestrengtes Spiel mit Zeichen und Formen verbinden mit der Selbstverständlichkeit von Tradition und Eigenheit. Darin zeigt sich das Genie von Banzeladze, dass er wie selbstverständlich eins ist mit sich und seinem Werk und gar nicht erklären sondern nur einfach wirken lassen will. Alfred Horn / Kurator, 1989 bei der Eröffnung der Ausstellung im Dom Kino, Moskau

Der Bonner Kulturwissenschaftler Alfred Horn, Hubertus Gassner vom documenta-Archiv sowie Veith Loers (Museum Fridericianum) aus Kassel haben „Georgia on my Mind“ gemeinsam konzipiert: Sie wollen mehr als nur die Assimilation der Atelier-Gemeinschaft vor Augen führen: Die Malerei der Georgier öffnet sich radikal den internationalen Tendenzen der Nachkriegskunst, um gegen staatlich verordneten Kunstdogmatismus und folkloristische Traditionen ihrer heimischen Regionalkunst gleichermaßen zu revoltieren. Carl Friedrich Schroer / Ausstellungs-Kritik in art 5/90

Gemälde von A. Bandzeladze, die im European Business Centre in Bonn ausgestellt sind:

  • Auftritt seiner Majestät, 1987,  Öl auf Leinwand, 200x300 cm
  • F 2 - Fahrenheit, 1987, übermalt 1989, Öl auf Leinwand, 200 x 300 cm
  • Komposition 2, 1989, Öl auf Leinwand, 200 x 300 cm
  • Tanzender Maler, 1987, Öl auf Leinwand, 150 x 130 cm
  • Studio / Das Atelier des tanzenden Malers , 1987, Öl auf Leinwand, 170 x 200 cm
  • Komposition mit grauen Flächen, 1987, Öl auf Leinwand, 140 x 130 cm
  • Naturis Khe, 1989, Öl auf Leinwand, 200 x 150 cm
  • Komposition - Georgische Form, 1989, Öl auf Leinwand, 160 x 200 cm
  • Rote Stufe, 1989, Öl auf Leinwand, 150 x 200 cm
  • my friend Luka, 13 IX 1989, Öl auf Leinwand, 150 x 132 cm,
  • Verlorene Form, 1989, Öl auf Leinwand, 190 x 200 cm, handsigniert in Russisch und Georgisch
  • Komposition von Licht, 1989, Öl auf Leinwand, 160 x 200 cm, handsigniert
  • Komposition in Rosa, 1989, Öl auf Leinwand, 160 x 200 cm, handsigniert
  • Komposition im Eis, 1989, Öl auf Leinwand, 160 x 200 cm, handsigniert
  • Langes Warten, 1987, Öl auf Leinwand, 140 x140 cm, handsigniert
  • „Untitle“ - handsigniert von A. Bandzeladze, 1989, Öl auf Leinwand, 150 x 132 cm
  • Komposition in Blau Nr. I, 1989, Öl auf Leinwand, 140 x 100 cm
  • Komposition in Blau Nr. II, 1989, Öl auf Leinwand, 100 x 90 cm
  • Komposition in Blau Nr. III, 1989, Öl auf Leinwand, 90 x 100 cm
  • Nachricht / Das Schlüsselbild des Meisters, 1966, Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm

Für weitere Information, senden Sie uns eine E-Mail (ebc@branco.org) oder rufen Sie uns unter +49(0228)52694-0 an.

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